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Musikvermittlung
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Mit der Bezeichnung Musikvermittlung werden vor allem konzertpädagogische Tätigkeitsfelder belegt, zunehmend aber auch unterrichtspädagogische Gebiete (Elementare Musikpädagogik, Instrumental- und Gesangspädagogik, Schulmusik) und das Thematisieren von Musik in den Medien (Musikjournalismus). âMusikvermittlungâ ist heute âeiner der meistverwandten Begriffe im Musiklebenâcite-ref-1[1] und âein selbstverständlicher, wenn auch immer neu zu hinterfragender Bestandteil unserer Musikweltâ.cite-ref-2[2]
Contents
⢠Ausbildung
⢠Geschichte
⢠Kritik
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Tätigkeitsfelder
Musikvermittlung soll âNeugier auf Musik und (neue) HĂśrerfahrungen [âŚ] weckenâ, âBeziehungen zur Musik stiften und die unmittelbare Erfahrung von Musik anbahnenâ, âund zwar bei Menschen jeden Alters und unterschiedlicher Herkunft, Sozialisation und Bildungâ.cite-ref-3[3]
Die Konzertpädagogik ist bei Orchestern, an Opernhäusern und Musiktheatern, an Konzerthäusern und in Musikfestivals, aber auch in der freien Musikszene angesiedelt. Hier werden Programme konzipiert, denen spezifische Ideen zugrunde liegen; EinfĂźhrungsveranstaltungen werden umsichtig vorbereitet; Auftritte werden moderiert oder multimedial gestaltet; Musiker kommen zu Wort oder werden szenisch aktiv; besondere Zielgruppen, etwa Kinder, Schulklassen oder Familien, werden gezielt angesprochen. Neben den Versuchen, das Publikum in die Veranstaltungen zu locken, stehen Versuche, die Veranstaltungen zum Publikum zu bringen. So besuchen Solo-, Kammer- und Orchestermusiker die unterschiedlichsten Einrichtungen, etwa im Organisationsrahmen von âRhapsody in Schoolâ, einer Initiative des Pianisten Lars Vogt. SchlieĂlich wird die Grenze zwischen Publikum und KĂźnstlern auch ganz Ăźberschritten, z. B. in Workshops, an deren Ende Kinder, Jugendliche oder Erwachsene erstmals auf der BĂźhne stehen.
Die Unterrichtspädagogik kĂźmmert sich um Instrumental- und Gesangsunterricht in allen, vor allem neuen Formen. Sie bemĂźht sich um Rahmenbedingungen fĂźr das Lernen in der Praxisgemeinschaft, sei es an der allgemeinbildenden Schule (âJedem Kind ein Instrumentâ und ähnliche Programme), sei es an der Musikschule (Ensemble- und Band-Projekte, umsichtig vorbereitete Klassenvorspiele). Um der jeweiligen Zielgruppe Musikinstrumente näherzubringen, werden âInstrumentenvorstellungenâ veranstaltet; das sogenannte âInstrumentenkarussellâ dient der sukzessiven Erprobung mehrerer Musikinstrumente. Methoden, die das Sich-Bewegen und das Singen konsequent nutzen, spielen in der Unterrichtspädagogik eine prominente Rolle, z. B. die Rhythmik und die Relative Solmisation.
Musikjournalistische Kompetenzen werden in den Printmedien und an den Rundfunkstationen verlangt, sind aber auch im Internet und bei Audio- und Videoproduktionen gefragt.
Ausbildung
Der erste Studiengang, der den Namen âMusikvermittlungâ trug, war ein von Ernst Klaus Schneider initiierter konzertpädagogischer Studiengang an der Hochschule fĂźr Musik Detmold (1998) mit den Inhalten didaktische Interpretation von Musik, Ensemblepraxis, Moderations- und Sprechtraining, szenische und rhetorische Aspekte sowie Grundlagen der Ăffentlichkeitsarbeit. Die Einrichtung von Musikvermittlung als Studienfach âwar eine Reaktion auf die Legitimations- und Akzeptanzkrise des traditionellen Kulturlebensâ,cite-ref-4[4] eine Krise, die schon in den 1970er Jahren zur Entwicklung der Museums- und Theaterpädagogik gefĂźhrt hatte.
Mittlerweile bieten zahlreiche Musikhochschulen und Universitäten in Deutschland, Ăsterreich und der Schweiz Bachelor- und Master-Studiengänge an, die âMusikvermittlungâ heiĂen und konzert- und unterrichtspädagogische sowie musikjournalistische Aspekte in unterschiedlichen Gewichtungen mischen.
Die Bachelor-Studiengänge an Musikhochschulen und Universitäten unterscheiden sich deutlich voneinander: An Musikhochschulen ist in der Regel eine umfassende Instrumental- bzw. Gesangsausbildung integriert, an Universitäten gibt es meist eine enge Kooperation mit dem musikwissenschaftlichen Institut; die Regelstudienzeit an Musikhochschulen beläuft sich allgemein auf acht, an Universitäten sechs Semester; die Ausbildung an den Musikhochschulen zielt u. a. auf Berufstätigkeit an Musikschulen und in der Privatmusikerziehung, während die Universitäten entweder das âUnterrichtsfach Musikâ an Grund- und Regelschulen oder âein breites auĂerschulisches Berufsfeldâ etwa bei Musikveranstaltern und in den Medien erschlieĂen.cite-ref-5[5] Als Zugangsvoraussetzungen werden meist das Abitur oder eine vergleichbare Vorbildung und eine fachbezogene EignungsprĂźfung genannt.
Nachdem die Bachelor-Studiengänge die alten Diplom-Studiengänge fast vollständig abgelÜst haben, treten nun Master-Studiengänge mit zahlreichen unterschiedlichen Profilschwerpunkten an die Stelle alter Aufbaustudien. Auch viele dieser Master-Studiengänge tragen den Namen Musikvermittlung, so in Augsburg, Detmold, Dßsseldorf, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Linz, Lßbeck, Trossingen und Zßrich. In Hildesheim besteht die MÜglichkeit, Kulturvermittlung mit Schwerpunktfach Musik zu studieren.cite-ref-6[6]
Andere Ausbildungsangebote akzentuieren die soziale Arbeit oder verstehen sich als berufsbegleitende Fortbildung z. B. fĂźr Kirchenmusiker.cite-ref-7[7]
Geschichte
Im angelsächsischen Raum gab es bereits Ende des 19. Jahrhunderts Kinderkonzerte mit Vermittlungsanteilen.cite-ref-8[8] BerĂźhmt geworden ist die 1958 ins Leben gerufene Konzertreihe âYoung Peopleâs Concertâ (âKonzert fĂźr junge Leuteâ) des Dirigenten Leonard Bernstein. Ein frĂźher einschlägiger Beleg fĂźr das Wort âMusikvermittlungâ ist ein Aufsatz des Musikwissenschaftlers Hans Heinrich Eggebrecht von 1981 mit dem Titel Musikanalyse und Musikvermittlung.cite-ref-9[9]
Ende des 20., Anfang des 21. Jahrhunderts wurden mehr und mehr Musikvermittlungs-, Konzertpädagogik- bzw. âEducationâ-Programme in der Orchester-, Opern-, Konzert- und Festivallandschaft installiert; Musikhochschulen und Universitäten fĂźhrten Musikvermittlungs-Studiengänge ein; Institutionen und Verbände, Initiativen und Wettbewerbe wurden gegrĂźndet. Folgende wichtige Stationen sind zu nennen:cite-ref-10[10]
⢠die Response-Projekte des Ensemble Modern in Berlin (1988) und Frankfurt (seit 1990);cite-ref-11[11]
⢠die Grßndung des KÜlner Bßros fßr Konzertpädagogik als des ersten freien konzertpädagogischen Dienstleisters in Deutschland (1997);cite-ref-12[12]
⢠eine Studie, in der 76 deutsche Berufsorchester auf ihre musikvermittelnden Aktivitäten fßr ein junges Publikum hin befragt wurden (1998);cite-ref-13[13]
⢠die GrĂźndung des ersten deutschen Studiengangs âMusikvermittlungâ an der Hochschule fĂźr Musik Detmold (1998) durch Ernst Klaus Schneider, Joachim Harder und Hermann GroĂe-Jäger;
⢠eine Initiative der Jeunesses Musicales (Sektion Deutschland) namens âInitiative Konzerte fĂźr Kinderâ mit dem Ziel, âdas Konzertleben fĂźr Kinder im gesamten deutschsprachigen Raum institutionell besser und stabiler zu verankernâ (2000â2003);
⢠eine ständige Rubrik mit dem Titel âMusikvermittlungâ in der Neuen Musikzeitung (seit 2000);
⢠eine Festschrift anlässlich der Emeritierung des Detmolder Musikpädagogen Ernst Klaus Schneider (2001);cite-ref-14[14]
⢠eine Annäherung von Musikpädagogik und Musikvermittlung auf der Jeunesses-Musicales-Tagung âKonzerte fĂźr Kinder â Zukunftsaufgabe fĂźr Orchesterâ (2002);
⢠ein Projekttag âKinder und Musikâ des Bundespräsidenten in Kooperation mit dem Deutschen Musikrat (2003);cite-ref-15[15]
⢠eine erste Sammlung von Aufsätzen zum Thema âMusikvermittlungâ (2002);cite-ref-16[16]
⢠die GrĂźndung einer âEducationâ-Abteilung bei den Berliner Philharmonikern (2002);
⢠ein städteßbergreifendes Musikvermittlungs-Festival der Städte Bonn, KÜln, Dßsseldorf und Duisburg (2004);cite-ref-17[17]
⢠der breitenwirksame Film Rhythm Is It!, der von einem Tanzprojekt mit Berliner Schßlerinnen und Schßlern zu Igor Strawinskis Orchesterwerk Le sacre du printemps erzählt (2005);
⢠die GrĂźndung eines ânetzwerks junge ohrenâ durch drei Institutionen: die Jeunesses Musicales (Sektion Deutschland), die Deutsche Orchestervereinigung und den Deutschen Musikverleger-Verband (2007);
⢠die âerste empirische Studie zu Fragen der konzeptionellen Gestaltung von Konzerten fĂźr Kinder im Kita-Alterâ (2008);cite-ref-18[18]
⢠ein Masterstudiengang âMusikvermittlung/Musikmanagementâ und der Aufbau eines âInstituts fĂźr Musikvermittlungâ an der Hochschule fĂźr Musik Detmold (2009);
⢠eine umfangreiche Studie zur âKunst, Musik zu vermittelnâ (2010);cite-ref-19[19]
⢠eine vollständig Ăźberarbeitete Neuauflage der 2002 erschienenen Aufsatzsammlung (2011);cite-ref-20[20] schlieĂlich
⢠der sogenannte Bologna-Prozess, der Ăźber die Jahre zur EinfĂźhrung zahlreicher âmusikvermittelnderâ Veranstaltungen und Studiengänge an Musikhochschulen und Universitäten gefĂźhrt hat.
FĂśrdermaĂnahmen
Zu den Einrichtungen, die Musikvermittlung gezielt fĂśrdern, zählen neben dem ânetzwerk junge ohrenâ in Kooperation mit dem Bundesministerium fĂźr Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Strecker-Stiftung (junge ohren preis, eine Auszeichnung fĂźr âKonzertformateâ, âMusikvermittlungsprojekteâ und âProjektideen im experimentellen Randbereich von Musikâ, seit 2006) auch die deutsche Bundesregierung (BKM-Preis Kulturelle Bildung, eine Auszeichnung fĂźr âbeispielhafte Projekte der kulturellen Vermittlungâ, seit 2009), die Niedersächsische Sparkassenstiftung (FĂśrderpreis Musikvermittlung, FĂśrderung von âProjekten im Bereich Musikvermittlung und Konzertpädagogikâ, ebenfalls seit 2009), die KĂśrber-Stiftung (KĂśrber Masterclass on Music Education, eine âExzellenzinitiative fĂźr Musikvermittlerâ, seit 2010) und die Kulturstiftung des Bundes in Kooperation mit der Donaueschinger Gesellschaft der Musikfreunde (music academy Donaueschingen, ein âForum der Begegnung, des Lernens, der Diskussion, der gegenseitigen Inspiration und der Auseinandersetzung mit grundsätzlichen Fragestellungen zur Gegenwartsmusik und deren Vermittlungâ, seit 2011) sowie das vierjährige Vorläuferprojekt Netzwerk Neue Musik (2007â2011).cite-ref-21[21]
Kritik
Der Musikjournalist Holger Noltze kritisiert âMusikvermittlungâ einerseits wegen ihrer Tendenz zu Reduktionismus, Vereinfachung, Verkleinerung und Unterkomplexität, andererseits als âMusikvermittlung in der âBlaseââ, womit er meint, dass mit Programmen der Musikvermittlung, âsobald man den schulischen Rahmen verlässt, Ăźberwiegend nur noch die erreicht werden, bei denen eine musikalische Sozialisation bereits vorhanden ist, weil ein Instrument gelernt oder jedenfalls gelegentlich ein Konzert besucht wirdâ.cite-ref-22[22] Noltzes Vorschlag ist nicht etwa, âdie BemĂźhung um Vermittlung einzustellen, sondern genau andersherum: sie zu intensivieren, zu verschärfen, zu erweiternâ.cite-ref-23[23] In eine ähnliche Richtung argumentiert der Musikpädagoge Hans-Christian Schmidt-Banse, der âharmlose Spielkonzepteâ und die âDĂźnnblĂźtigkeitâ vieler Vermittlungsansätze kritisiert: âDie eigentliche Faszination entfaltet Musik erst im konzertanten Zauber des Augenblicks.âcite-ref-24[24] Eine kritische Gegenposition bezieht der Komponist Bernhard KĂśnig, der die Rekrutierung von jungem Konzertpublikum als Zielsetzung von Musikvermittlung ablehnt. Stattdessen fordert er, Musikvermittlung als Selbstzweck aufzuwerten und sie zu nutzen, um heterogene gesellschaftliche Gruppen âmiteinander ins Gespräch zu bringen und so den Reichtum fruchtbar zu machen, der sich hinter den kulturellen und generationellen BrĂźchen verbirgtâ.cite-ref-25[25] Als eine praktische Umsetzung dieses Ansatzes kann etwa das Begleitprogramm âNo Educationâ der Ruhrtriennale verstanden werden, zu dem es auf der Projekthomepage heiĂt: âEs geht nicht primär um Bildung, sondern um (âŚ) eine Haltung, die man nicht unterrichten, vermitteln oder erzwingen kann, sondern nur praktizieren.âcite-ref-26[26]
Literatur
BĂźcher mit Themenschwerpunkt
⢠Anke Eberwein: Konzertpädagogik. Konzeptionen von Konzerten fßr Kinder und Jugendliche, Hildesheim 1998, ISBN 978-3980575461.
⢠Musik â Vermittlung â Leben. Festschrift fĂźr Ernst Klaus Schneider, hrsg. von Ortwin Nimczik, Essen 2001, ISBN 978-3-89206-063-5.
⢠Spielräume Musikvermittlung. Konzerte fßr Kinder entwickeln, gestalten, erleben, hrsg. von Barbara Stiller, Constanze Wimmer und Ernst Klaus Schneider, Regensburg 2002, ISBN 978-3-932581-53-3.
⢠Ulrike Schwanse: Familienkonzerte in Kooperation mit Grundschulen â ein Konzept und seine Wirkungen, Essen 2004, ISBN 978-3-00-013415-9.
⢠Sabine Germann: Zukunftsmodell Konzertpädagogik. Eine Studie zur Begegnung von Schulen und Sinfonieorchestern, Saarbrßcken 2006, ISBN 978-3-89727-342-9.
⢠Christine Mast und Catherine Milliken: Zukunft@BPhil. Die Education-Projekte der Berliner Philharmoniker. Unterrichtsmodelle fßr die Praxis, Mainz 2008, ISBN 978-3-7957-0151-2.
⢠Musikpädagogik auf dem Wege zur Vermittlungswissenschaft? Sitzungsbericht 2007 der Wissenschaftlichen Sozietät Musikpädagogik, hrsg. von Martin Pfeffer, Christian Rolle und Jßrgen Vogt, Hamburg 2008, ISBN 978-3-8258-0862-4.
⢠Barbara Stiller: Erlebnisraum Konzert. Prozesse der Musikvermittlung in Konzerten fßr Kinder, Regensburg 2008, ISBN 978-3-932581-90-8.
⢠Rebekka Hßttmann: Wege der Vermittlung von Musik. Ein Konzept auf der Grundlage allgemeiner Gestaltungsprinzipien, Augsburg 2009, ISBN 978-3-89639-658-7.
⢠Das Konzert. Neue Auffßhrungskonzepte fßr eine klassische Form, hrsg. von Martin TrÜndle, Bielefeld 2009, ISBN 978-3-8376-1087-1.
⢠Constanze Wimmer: Musikvermittlung im Kontext. Impulse â Strategien â Berufsfelder, Regensburg 2010, ISBN 978-3-940768-19-3.
⢠HĂśrräume Ăśffnen â Spielräume gestalten. Konzerte fĂźr Kinder, hrsg. von Ernst Klaus Schneider, Barbara Stiller und Konstanze Wimmer, Regensburg 2011, ISBN 978-3-940768-29-2.
⢠neues hÜren und sehen ⌠und vermitteln. Pädagogische Modelle und Reflexionen zur Neuen Musik, hrsg. von Michael Dartsch, Sigrid Konrad und Christian Rolle, Regensburg 2012, ISBN 978-3-940768-34-6.
⢠polyphonie.vernetzt. Perspektiven multimedialer Musikvermittlung, hrsg. von Michael Schmidt, Regensburg 2012, ISBN 978-3-940768-33-9.
⢠Neue Musik vermitteln. Ăsthetische und methodische Fragestellungen, hrsg. von Hans Schneider, Hildesheim 2012, ISBN 978-3-487-14834-2.
⢠Musikvermittlung â wozu? Umrisse und Perspektiven eines jungen Arbeitsfeldes, hrsg. von Wolfgang RĂźdiger, Mainz 2014, ISBN 978-3-7957-0864-1.
⢠Lust auf Neues?! Wege der Vermittlung neuer Musik, hrsg. von Wolfgang Rßdiger, Augsburg 2020, ISBN 978-3-95786-225-9.
⢠Axel Petri-Preis: Musikvermittlung lernen. Analysen und Empfehlungen zur Aus- und Weiterbildung von Musiker_innen, Bielefeld 2022, ISBN 978-3-8376-6167-5.
⢠Tuning Up! The Innovative Potential of Musikvermittlung, hrsg. von Sarah Chaker und Axel Petri-Preis, Bielefeld 2022, ISBN 978-3-8394-5681-1.
⢠Handbuch Musikvermittlung â Studium, Lehre, Berufspraxis, hrsg. von Axel Petri-Preis und Johannes Voit, Bielefeld 2023, ISBN 978-3-8376-6261-0.
Fachmagazin-Ausgaben mit Themenschwerpunkt
⢠Das Orchester 1/2003: âMusikvermittlung. Neue Aufgaben fĂźr Orchesterâ.
⢠Das Orchester 9/2006: âMusikvermittlung. Pflichtaufgabe â auch fĂźr Orchesterâ.
⢠Das Orchester 11/2008: âPerspektivwechsel. Aufbruch in der Musikvermittlungâ.
⢠Das Orchester 7â8/2011: âFunkpotenzial. Musikvermittlung im Rundfunkâ.
⢠Diskussion Musikpädagogik, Sonderheft 2 (2009): âMusikvermittlung â Konzertpädagogik in Detmoldâ.
⢠Diskussion Musikpädagogik, Sonderheft 9 (2018): âZusammenspiel? Musikprojekte an der Schnittstelle von Kultur- und Bildungseinrichtungenâ.
⢠Diskussion Musikpädagogik, Heft 54 (2012): âMusikvermittlung als Aufgabe der Musikpädagogikâ.
⢠Musica sacra 3/2011: âSchwerpunktthema Konzertpädagogikâ.
⢠Ăben & Musizieren 5/2001: âNeue HĂśrer fĂźr die Klassikâ.
⢠Ăben & Musizieren 6/2006: âMusikvermittlungâ.
Weblinks
⢠Johannes Voit: Musikvermittlung Deutsches Musikinformationszentrum
⢠Netzmagazin auf www.jungeohren.com (Memento vom 8. Mai 2014 im Internet Archive).
⢠Musikvermittlung, Artikelkategorie auf www.nmz.de, Stand 19. Oktober 2022.
⢠Musikvermittlung, Beispiel eines Bachelor-Studiengangs, Universität zu KÜln, Stand 19. Oktober 2022.
⢠Musikvermittlung, Beispiel eines Master-Studiengangs, Universität Augsburg, Stand 8. Mai 2014.
⢠Musikvermittlung, Beispiel eines berufsbegleitenden Master-Studiengangs, Hochschule fßr Musik Detmold, Stand 19. Oktober 2022.
Einzelnachweise
cite-note-11. â Ingrid Allwardt: Musikvermittlung. (PDF) Deutsches Musikinformationszentrum, 29. März 2012, S. 1, archiviert vom Original am 6. Mai 2014; abgerufen am 19. Oktober 2022.
cite-note-22. â Zum Begriff Musikvermittlung und zu den Beiträgen dieses Bandes. In: Wolfgang RĂźdiger (Hrsg.): Musikvermittlung â wozu? Umrisse und Perspektiven eines jungen Arbeitsfeldes. Mainz 2014, S. 7â17, hier S. 8.
cite-note-33. â Ingrid Allwardt: Musikvermittlung. (PDF) Deutsches Musikinformationszentrum, 29. März 2012, S. 1/2, archiviert vom Original am 6. Mai 2014; abgerufen am 19. Oktober 2022.
cite-note-44. â Ingrid Allwardt: Musikvermittlung. (PDF) Deutsches Musikinformationszentrum, 29. März 2012, S. 5, archiviert vom Original am 6. Mai 2014; abgerufen am 19. Oktober 2022.
cite-note-55. â Vgl. etwa Bachelorstudiengänge. Robert Schumann Hochschule DĂźsseldorf, archiviert vom Original am 17. April 2014; abgerufen am 19. Oktober 2022. Bachelor-Studiengang Musikvermittlung. Universität Erfurt, archiviert vom Original am 30. April 2014; abgerufen am 19. Oktober 2022. Musikvermittlung, Bachelor of Arts (B.A. 2-Fach). Universität zu KĂśln, abgerufen am 19. Oktober 2022.
cite-note-66. â Master-Studiengang Kulturvermittlung. (PDF) Universität Hildesheim, abgerufen am 15. Mai 2014.
cite-note-77. â Siehe Musikpädagogik und Musikvermittlung in sozialer Arbeit. Hoffbauer-Berufsakademie, archiviert vom Original am 28. Februar 2014; abgerufen am 19. Oktober 2022. Musikvermittlung im kirchlichen Bereich. Bundesakademie fĂźr kulturelle Bildung WolfenbĂźttel, archiviert vom Original am 20. März 2014; abgerufen am 19. Oktober 2022.
cite-note-88. â Dagmar Penzlin: Geschichte der Musikvermittlung. Musik fĂźr junge Ohren. In: SWR 2. SĂźdwestrundfunk, 18. November 2013, archiviert vom Original am 24. September 2015; abgerufen am 19. Oktober 2022.
cite-note-99. â Greifbar in Hans Heinrich Eggebrecht: Unterweisung Musik. Aufsätze zur Musikpädagogik. Wilhelmshaven 1989, S. 74â88. Erwähnt in Wolfgang RĂźdiger (Hrsg.): Musikvermittlung â wozu? Umrisse und Perspektiven eines jungen Arbeitsfeldes. Mainz 2014, S. 137.
cite-note-1010. â Die Liste folgt Barbara Stiller: Musikvermittlung: Am Anfang war das Modewort. Versuch einer kritischen Chronik. In: Wolfgang RĂźdiger (Hrsg.): Musikvermittlung â wozu? Umrisse und Perspektiven eines jungen Arbeitsfeldes. S. 81â98. auch die wĂśrtlichen Zitate entstammen diesem Artikel; zusätzlich wurden einige mit Einzelnachweisen referenzierte Stationen aufgenommen.
cite-note-1111. â Ensemble Modern: Response â Neue Musik macht Schule. Interview mit Dorothee Graefe-Hessler. Abgerufen am 19. Oktober 2022.
cite-note-1212. â Online-Archiv. In: BĂźro fĂźr Konzertpädagogik. Abgerufen am 19. Oktober 2022.
cite-note-1313. â Anke Eberwein: Konzertpädagogik. Konzeptionen von Konzerten fĂźr Kinder und Jugendliche. Hildesheim 1998.
cite-note-1414. â Ortwin Nimczik (Hrsg.): Musik â Vermittlung â Leben. Festschrift fĂźr Ernst Klaus Schneider. Essen 2001.
cite-note-1515. â Musik fĂźr Kinder! Beim Bundespräsidenten. In: www.nmz.de. 22. August 2003, abgerufen am 19. Oktober 2022.
cite-note-1616. â Barbara Stiller, Ernst Klaus Schneider, Constanze Wimmer (Hrsg.): Spielräume Musikvermittlung. Konzerte fĂźr Kinder entwickeln, gestalten, erleben. Regensburg 2002.
cite-note-1717. â Matthias Norquet: stadt klang fluss. Ein Kinder- und Jugendmusikfestival der etwas anderen Art vom 4. bis 7. Juni im Rheinland. In: Ăben & Musizieren. Nr. 2, 2004, S. 51.
cite-note-1818. â Barbara Stiller: Erlebnisraum Konzert. Prozesse der Musikvermittlung in Konzerten fĂźr Kinder. Regensburg 2008.
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